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Vom 12. bis 14. September war Meggen das Zentrum für über 160 Rohstoffexperten aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Norwegen, Dänemark, Großbritannien und Frankreich sowie Nigeria, Philippinen und Russland.

Bild: Gruppenfoto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem der Kongresstage der Meggener Rohstofftage 2018

 

 

Das Thema der Workshop-Veranstaltung „Application of the United Nations Framework Classification für Comprehensive Resource Management“ wurde auch in Beiträgen des ersten Vortragstages aufgegriffen. Bergbauprojekte benötigen sehr viel Kapital, bevor sie in die Produktion gehen. Dieses Kapital wird oftmals an den Börsen beschafft. Grundlage für die Bewertung von Bergbauprojekten sind geologische Berichte über die Größe der Lagerstätte, die Vorräte, deren Abbaubarkeit, zu den Aufbereitungsmöglichkeiten des Erzes, aber auch über Infrastruktur etc. Aufgrund von schlechten Erfahrungen  aus früheren Jahrzehnten verlangen die Börsen Mindeststandards für das Berichtswesen. Die großen Bergbaunationen haben daher Qualitätsstandards und strenge Kontrollkriterien eingeführt. Das russische Berichtswesen wurde auf der Meggener Tagung in einem Vortrag ausführlich vorgestellt (Olaf Klarner, Klarenco LLC, Moskau). Zur Zeit ist man auf mehreren Ebenen bestrebt, die verschiedenen, zunächst national entstandenen Standards zu vereinheitlichen. So hat die EU das Pan European Reserves and Resources Reporting Committee (PERC) eingerichtet, dem mit Dr. Michael Neumann auch ein BDG-Vorstandsmitglied angehört. Auch die UN ist dabei, die verschiedenen Verfahren weiter zu vereinheitlichen. Vorträge einzelner Unternehmen, wie diese das Berichtswesen handhaben (z. B. von Dr. Bindig, HeidelbergCement), boten für die folgende Diskussion und die Erörterung weiterer Vorgehensweisen eine wichtige Diskussionsgrundlage.

Ein weiteres wichtiges Thema für die Rohstoffexperten war die Frage, wie mit der Abhängigkeit Deutschlands und Europas von Zulieferländern, speziell China bestimmter strategischer Metalle umzugehen ist. Auf Fachebene waren sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einig. Es wurde sehr begrüßt, dass es durchaus Ansätze gibt, neue Projekte zur Identifizierung und zur Förderung strategischer Metalle in Europa und sogar in Deutschland in die Wege zu leiten, derartige Vorhaben sollten jedoch nicht nur durch finanzielle Anreize, sondern auch durch Verbesserung der Rahmenbedingungen erleichter werden. Denn insbesondere in Deutschland fehlt es sehr häufig an Risikokapital, wodurch potentielle Investoren weit überwiegend aus dem Ausland kommen.

Darüber hinaus standen mehrere hervorragende Übersichtsreferate auf dem Tagungsprogramm, zu dem hochkompetente Redner aus dem In- und Ausland gewonnen werden konnten. Zu den Vortragenden gehörten u. a. Dr. Volker Steinbach, Vizepräsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hannover), Vitor Correia, Präsident der EFG European Federation of Geologists (Brüssel), Oberberghauptmann Prof. Dr. Bernhard Cramer, Präsident des Oberbergamtes Sachsen (Freiberg) sowie Prof. Dr. Frank Melcher, Montanuniversität Leoben (Österreich). Der Vorsitzende des BDG, Eur.Geol. Andreas Hagedorn (Melle) brachte es zum Abschluss auf den Punkt: „Es hätte nicht besser laufen können.“ Im Anschluss wurde der Termin für die  5. Meggener Rohstofftage bekannt gegeben ( 11. bis 13. September 2019).

Die Meggener Rohstofftage als Veranstaltung des BDG Berufsverbands Deutscher Geowissenschaftler und seiner Bildungsakademie fanden bereits das 4. Mal statt. Unterstützt wurden sie von den ortsansässigen Unternehmen TRACTO-TECHNIK und der Sachtleben Bergbau Verwaltungs-GmbH sowie mehreren Sponsoren.

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