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Über den BDG werden Titel nach festgelegten Qualitätskriterien für berufserfahrene Geowissenschafterlnnen vergeben.

Beratender Geowissenschaftler BDG
Der geschützte Titel wird nur durch den BDG nach an das Ingenieurgesetz angelehnten Kriterien vergeben. Hier finden Sie alle Informationen dazu.

Aktuelle Liste der Beratender Geowissenschaftler BDG

European Geologist
Der von der EFG vergebene Titel kann in Deutschland nur über den BDG beantragt werden - er ist in Europa und in den wichtigsten Bergbauländern der Welt anerkannt als Nachweis einer einheitlichen beruflichen Qualifikation. Hier finden Sie alle Informationen dazu. Die European Federation of Geologists hat mit dem EurGeo Tool ein interaktives Verzeichnis erstellt, das es Unternehmen und Organisationen ermöglicht aktiv in einem bestimmten Land und / oder einer bestimmten Fachrichtung nach Eurogeologen zu suchen. Alle Eurogeologen sind dort mit ihrem Profil hinterlegt. Weitere Informationen finden Sie unter: EurGeo Tool

Aktuelle Liste der deutschen Eurogeologen

Geprüfte Geophysik Firma
Das Qualitätssiegel für Geophysikfirmen wird seit 2008 über den BDG vergeben. Hier kommen Sie zu weiteren Informationen.

Aktuelle Liste der geprüften Qualitätsfirmen Geophysik


Beratender Geowissenschaftler BDG

Seit 2001 vergibt der BDG den Titel des „Beratenden Geowissenschaftlers BDG" an qualifizierte GeowissenschaftlerInnen, die bestimmte Kriterien erfüllen.

Diese lehnen sich bewusst eng an den Titel des „Beratenden Ingenieurs" an. Unter anderem werden der Unabhängigkeitsnachweis, der Nachweis einschlägiger Berufserfahrung sowie der Nachweis über Mindestdeckungssummen bei der obligatorischen Haftpflichtversicherung gefordert.

Der Titel ist kostenpflichtig ( z.zt 400,00 EUR + MwSt ) und wird für einen Zeitraum von zehn Jahren vergeben. Die Titelvergabe ist mit der Eintragung in eine Lizenzrolle verbunden, was durch die Aushändigung eines individuellen Stempels mit Urkunde dokumentiert wird. Er ist in erster Linie für beratend tätige Geologen, Geophysiker, Mineralogen und weitere Geowissenschaftler geschaffen worden.

Die "Beratenden Geowissenschaftler BDG" erfüllen nicht nur die anspruchsvollen formalen Voraussetzungen, sondern unterwerfen sich auch den strengen "zehn Berufsregeln des BDG". Dadurch ist eine qualitativ hochwertige und eine die Kriterien des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler erfüllende Consultingleistung gewährleistet.

Hier finden Sie...

die aktuelle Liste der Beratenden Geowissenschaftler

für die Titelvergabe benötigte Unterlagen

Statuten für die Führung des Titels „Beratender Geowissenschaftler BDG"

die zehn Berufsregeln der beratend tätigen Freiberufler im BDG

Antragsformular

Verlängerungsantrag


 

Für die Titelvergabe des Beratenden Geowissenschaftlers benötigte Unterlagen:

  • ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular

  • Nachweis der Unabhängigkeit

Als Unabhängig im Sinne dieser Regelungen gelten FirmeninhaberInnen und Geschäftsführende.
Bei GutachterInnen, die nach § 36 GewO oder nach § 18 BBodSchG als Sachverständige zugelassen sind, gilt der Nachweis der Unabhängigkeit als erbracht.
Für alle übrigen Bewerber, die nicht selbst freiberuflich, sondern als Angestellte tätig sind, muss durch die Bestätigung des Firmeninhabers nachgewiesen sein, dass der Antragsteller zeichnungsbefugt ist.

  • polizeiliches Führungszeugnis

  • Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung

Personenschäden 2 Mio. €, sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 0,5  Mio. €

  • Nachweis über mindestens drei Jahre Berufserfahrung

  • Nachweis der Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen

  • BDG - Mitgliedschaft (ohne ausstehende Verpflichtungen) mit Qualifikationsnachweis (Diplom-/ MSc, Promotionszeugnis)


European Geologist

Der Titel eines „European Geologist" qualifiziert die Titeltragenden als eine international anerkannten Fachperson. Neben einer akademischen geowissenschaftlichen Ausbildung müssen Antragstellende über eine mindestens achtjährige einschlägige Berufserfahrung verfügen, den „Code of Ethics" anerkennen und zu einer kontinuierlichen beruflichen Weiterbildung bereit sein.

Der Titel wird auf Antrag an die EFG und Prüfung durch das nationale Prüfungsgremium von der EFG verliehen. Er ist zu einem Markenzeichen für qualifizierte, berufserfahrene und fachlich wie an den ethischen Maßstäben orientierte GeowissenschaftlerInnen geworden, die im internationalen Bereich in der Praxis tätig sind.

Der BDG ist die einzige deutsche Stelle, bei der der Titel "European Geologist" beantragt werden kann. Alle Informationen rund um den Titel und das Antragsverfahren finden Sie auf der Seite der EFG unter
https://eurogeologists.eu/eurgeol-title/

Zur Antragstellung und bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Bonner Geschäftsstelle unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0228 696601. Die Antragsgebühr beträgt 200,00 EUR und ist bei Antragsstellung fällig. Sollte eine Rechnung benötigt werden, müssen wir die gesetzliche Mehrwertsteuer (zzt. 19 %) berechnen. Die Antragstellenden müssen ordentliche Mitglieder im BDG sein.

Hier kommen Sie zur aktuellen Liste der deutschen Eurogeologen.


Geprüfte Geophysik Firma

2008 hat der BDG ein neues Qualitätssiegel für Geophysikfirmen eingeführt. Mess- und Beratungsunternehmen, die eine Prüfung bestehen, erhalten den Titel „Qualitätsgeprüfte Firma im BDG". Ziel ist es, die Qualität und die Akzeptanz geophysikalischer Leistungen am Geomarkt zu verbessern.

Die auf geophysikalischem Gebiet tätigen Mitgliedsunternehmen des BDG decken national wie international alle wichtigen geophysikalischen Messverfahren ab, wie oberflächennahe Geophysik für Hohlraumortung und Baugrunduntersuchungen sowie Bohrloch- und Tiefengeophysik (Seismik) beispielsweise in der Rohstoffexploration oder in der Geothermie. Auch Spezialuntersuchungen wie Dichtemessungen in Deichen und Dämmen oder Mächtigkeitsmessungen von Straßenbelägen werden von den Unternehmen vorgenommen.

GutachterInnen bewerten auf der Grundlage von Prüfkriterien die qualitätsgerechte Durchführung und Interpretation von geophysikalischen Untersuchungen in den Unternehmen. Dies betrifft sowohl die Gerätetechnik und die Software als auch das Fachpersonal

Darüber hinaus müssen die Ergebnisse in einer für den Auftraggeber verständlichen und weiter verwertbaren Form präsentiert und übergeben werden. Ebenso werden Angebote daraufhin geprüft, ob sie zielführende Lösungen für die Untersuchungsaufgaben anbieten.
Die Firmen verpflichten sich darüber hinaus, nach den Qualitätsrichtlinien zu bestimmten Messverfahren vorzugehen und die einschlägigen Regelwerke zu beachten.

Hier finden Sie

Kriterien für die „Geophysik- Qualitätsfirmen im BDG"

Prüfkriterien für die Aufnahme/Anerkennung einer Firma als „Geophysik - Qualitätsfirma im BDG" bzw. „Qualitätsgeprüfte Firma im BDG"

Antrag und Fragebogen zur "Qualitätsgeprüfte Firma im BDG"

Liste der geprüften Firmen Geophysik

Weitere Informationen sind der Geschäftsstelle des BDG oder bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! als Vertreter des Ausschusses Geophysikalische Mess- und Beratungsunternehmen erhältlich.

 


Kriterien für die „Geophysik- Qualitätsfirmen im BDG"

  • Arbeit nach den 10 Berufsregeln des BDG.

  • Anwendung der Qualitätsrichtlinien zu den einzelnen Messverfahren vom VSG.

  • Darstellung der Firmenstruktur durch Erfassungsbogen.

  • Arbeit nach geltenden Normen und Regelwerken:

  • Verpflichtungserklärung zur qualitäts- und preisgerechten Arbeitsweise:

    • Arbeitsweise nach Stand der Technik in Werbung, Ausführung und

      Interpretation

    • Einhaltung o. g. Qualitätsrichtlinien

    • Darstellung und Übergabe der Ergebnisse an den Auftraggeber in einer auftraggeberverständlichen Form ( z. B. geologische, hydrologische , baugrundspezifische Aussagen)

    • Anwendung von mindestens kostendeckenden Preisen bei Angeboten und Ausführung von Leistungen

    • Qualifiziertes und erfahrenes Personal in der jeweiligen Methode

 

Die Kontrolle erfolgt durch den vom Ausschuss autorisierte Qualitätsprüfgruppe, in welcher keine Ausschussmitglieder tätig sind, als Grundprüfung.

Bei Streitfällen, welche nicht durch den Geophysikausschuss lösbar sind, wird die - Schlichtungskommission des BDG eingeschaltet.

Bereitschaft für anteilige Kostenfinanzierung von gemeinsamen Werbeaufwendungen und Kontrollen.

Änderungen sind durch die Mitglieder umgehend (im Internetportal ) anzuzeigen. Verpflichtungserklärung und Grundprüfung je 5 Jahre.

Darstellung im Internet und Schaffung eines Portals für Anfragen und Vermittlungen

 

Mitgliedschaft und Kontrollen:

Bei Erfüllung der genannten Kriterien und Prüfung durch die Kontrollgruppe erfolgt die Bestätigung als Geophysikqualitätsfirma.

Einmalige Aufnahmegebühr von 800 € für Firmen bis 4 Mitarbeiter und 1200 € (zzgl. MwSt) für größere Firmen (vorwiegend zur Finanzierung der Grundprüfung durch Prüfgruppe). Kontrollen bei den Firmen werden stichprobenartig und bei Bedarf durchgeführt.

Bei nachweislicher Nichteinhaltung eines der o. g. Kriterien erfolgt durch die Prüfkommission eine Abmahnung, bei wiederholtem Verstoß die Aberkennung des Titels „Geophysikqualitätsfirma".


Beraten und verabschiedet auf der Ausschussberatung am 24.10. 2007 in Pleinfeld.


Thomas Schicht
Ausschusssprecher


Prüfkriterien für die Aufnahme/Anerkennung einer Firma als „Geophysik - Qualitätsfirma im BDG" bzw. „Qualitätsgeprüfte Firma im BDG"

Die Vergabe des Titels „Geophysik - Qualitätsfirmen im BDG" erfolgt nach einheitlichen und objektiven Kriterien. Für die Prüfung wird eine unabhängige Prüfgruppe aus 2 Beratern / Gutachtern beauftragt, welche nicht Mitglied des Geophysikausschusses sind. Alle Informationen und Daten zu den geprüften Firmen, in welche die Prüfer Einblick erhalten, sind vertraulich zu behandeln.

Aufnahmebedingungen:

  • Firmenmitglied bzw. Mitgliedschaft der Geophysikstruktureinheit im BDG

  • Mitarbeit im BDG - Ausschuss „Geophysikalische Mess- und Beratungsunternehmen"

  • Aufnahmeantrag mit dem Fragebogen zur Firmenstruktur (Anlage)


Prüfpunkte:

  • Aus dem Zeitraum der Referenzliste der letzten beiden Jahre werden 2 Angebote (aus einer Reihe von 5 bis 10 durch die Firma zur Verfügung gestellten Angeboten) nach fachlicher Aussage und zielführender Methodik bewertet.

    Eine Bewertung der Kostenkalkulation und der Wirtschaftlichkeit erfolgt nicht.

  • Aus einer Reihe von mindestens 8 Projekten der letzten beiden Jahre, die durch die Firma zur Verfügung gestellt werden, sind 2 abgeschlossene Projekte hinsichtlich Feldmessungen, Datenbearbeitung und nutzerfreundlicher Ergebnisdarstellung in Form geologischer bzw. geotechnischer Aussagen und Lösung der Aufgabenstellung zu bewerten.

  • Prüfung der Fachkompetenz des Mitarbeiterstamms der Firma hinsichtlich Ausbildung und Erfahrungsstand. Wie wird interne Qualitätsarbeit (Qualitätsrichtlinen, Schulungen u. a.) gesichert?

  • Bewertung der Firmenausstattung und Arbeitsweise nach dem Stand der Technik (Messtechnik, Software usw.).

  • Einhaltung der Qualitätsrichtlinien zu den angewandten Messverfahren.

  • Bewertung des Werbe- und Internetauftrittes.


Die Ergebnisse der Prüfung werden in einem Protokoll zusammengefasst und auf der nächstfolgenden Ausschussberatung bekannt gegeben und vom Ausschuss -Sprecher bestätigt.

 

Verfahrensweise bei Verstößen gegen die Qualitätsrichtlinien

Wenn eine Anzeige zur Nichteinhaltung der Qualitätsrichtlinien vorliegt, wird als erstes ein klärendes Gespräch mit beiden Seiten geführt. Dabei sollen mögliche Missverständnisse, welche auf einer unzureichenden Faktenbasis beruhen können, geklärt werden.

Falls das keine Aufklärung bringt, folgen:

Bei Nichteinhaltung der Kriterien bzw. Fehlverhalten der Firma eine Anhörung vor dem Ausschuss und ggf. einmalige Verwarnung,

Im Wiederholungsfall die Benennung einer Schlichtungsgruppe durch den Ausschuss zur Klärung der Sachlage. Im negativen Fall erfolgt die Aberkennung des Titels.

Im Bedarfsfall Einbeziehung der Schiedskommission des BDG mit Anwendung der Schlichtungsregeln.


Anzeigen sind an den Sprecher bzw die Sprecherin des Ausschusses oder an die Geschäftsführung des BDG zu richten.


Abgestimmt und beschlossen zur Ausschussberatung am 24.10. 2007 in Pleinfeld.

 

Dr. Petzold
Ausschusssprecher


 

Die zehn Berufsregeln der beratend tätigen Freiberufler im BDG

1.    Unabhängigkeit

Die Freiberufler im BDG sind selbständige und unabhängige Berater und Planer.

Sie wahren die Interessen ihrer Auftraggeber und informieren diese, wenn sie mit Ausführungs- oder Lieferfirmen geschäftlich, z. B. über Lizenzverträge oder Geschäftsbeteiligungen, verbunden sind oder Interessenskonflikte denkbar sind.

Sie nehmen für sich bei ihrer Beratungstätigkeit keine Provisionen, Rabatte oder ähnliche Vergün-stigungen und benennen Kooperationspartner und Subunternehmer.

2.  Integrität

Sie sind integer, fördern das Ansehen ihres Berufsstandes und verstoßen nicht gegen gesetzliche oder vertragliche Verpflichtungen.

3.  Kompetenz

Sie übernehmen von Auftraggebern, als Berater deren Vertrauens, nur Aufträge, die sie auf Grund ihrer Erfahrungen, qualifizierten Mitarbeitern und technischer Ausstattung erfolgreich bearbeiten können. Sie sind gewissenhaft und streben eine hohe Qualität ihrer Beratung und durch besondere bürointerne Strukturen eine hohe Qualitätssicherheit an.

4.  Fortbildung

Sie und ihre Mitarbeiter nehmen an externen und firmeninternen Fortbildungs- oder Vortragsver- anstaltungen teil und halten sich durch Lektüre von Fachliteratur auf dem aktuellen Wissensstand.

5.  Lösungsoptimierung

Ihr Beratungs- oder Planungsziel sind ausschließlich sachliche Lösungen, die

  • auf dem Stand gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse beruhen,

  • sicher und umweltschonend,

  • technisch, naturwissenschaftlich und

  • wirtschaftlich optimiert sind.

6.  Sachlichkeit

Sie präsentieren Ihr Unternehmen korrekt und ausschließlich durch sachliche Informationen. An- gaben über Qualifikation und Erfahrung der Inhaber und Mitarbeiter, Mitarbeiterzahl, technische Ausstattung, Tätigkeitsbereiche, Umsätze und sonstiges entsprechen dem derzeitigen Stand;    auch Angaben über andere Personen und Institutionen sind sachlich. Ihre Aussagen und Fest- stellungen sind objektiv und unparteiisch.

7.  Verschwiegenheit

Sie geben private, betriebliche oder geschäftliche Informationen über Projekte ihrer Auftraggeber oder über diese selbst, die sie im Rahmen ihrer Beratung erfahren, nur mit Zustimmung des Auf- traggebers an Dritte weiter.

8.  Angemessenheit von Leistung und Honorar

Sie vereinbaren Honorare, die Art und Umfang der von ihnen zu erbringenden Leistungen ange- messen sind. Honorar-Basis ist, soweit anwendbar, die jeweils aktuelle Fassung der HOAI (Hono- rarordnung für Architekten und Ingenieure). Sie befürworten Leistungswettbewerbe und keine Preiswettbewerbe.

9.  Versicherungsschutz und Haftung

Sie haben eine mindestens den Forderungen der "Richtlinie für die Durchführung von Bauaufga-   ben des Bundes..." (RBBau) genügende Berufshaftpflicht-Versicherung und haften nach BGB.

10. Berufsverband

Sie sind berufsständisch durch den BDG, Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler, Bonn, vertreten, unterrichten ihre Mitarbeiter über die Berufsregeln und verpflichten sich, diese zu  befolgen.

 

 

BDG-Mentoring-Programm
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Studentisches im BDG

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